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Inflationsrate bei über 4 Prozent

von Christoph Schürmann
Inflationsrate im September 2021 auf Rekordniveau

Nach Schätzung des Statistischen Bundesamts ist die Inflationsrate auf über 4 Prozent gestiegen und damit so hoch wie schon seit 28 Jahren nicht mehr. Vor allem die hohen Preise für Energie sind dafür verantwortlich.

Das sich waren und Dienstleistungen verteuern, war schon in den letzten Monaten zu beobachten. Doch warum steigt die Inflation auf solche Höhen? Und welche Auswirkungen hat das letzten Endes für Verbraucher?

Langfristig soll es keinen Grund zur Sorge, so die Experten. Doch gerade Sparer blicken mit einem weinenden Auge auf die Entwicklung der Inflation.

Historische Inflationsrate

Der Großteils des Anstiegs ist ist den hohen Energiepreisen anzulasten. So ist die Inflationsrate nach langer Zeit wieder über die 4 Prozent-Marke gestiegen. Im September haben sich Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonats um 4,1 Prozent im Durchschnitt verteuert. Das letzte Mal das die Teuerungsrate so hoch ausfiel, war im Dezember 1992 der Fall. Bereits in den vergangenen Monaten hatte sich diese Tendenz abgezeichnet und wir haben darüber berichtet.

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Preistreiber Energie

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind allein die Preis für Energie um 14,3 Prozent gestiegen. Vor allem die Konjunkturerholung nach der Corona-Pandemie ist dafür verantwortlich. So ist vor allem die Nachfrage nach Rohöl weltweit gestiegen – und in der Folge auch die Preise. Zudem wirkt sich der im Januar eingeführte CO2-Preis von 25 Euro je ausgestoßener  Tonne Kohlendioxid preistreibend aus. Desweiteren wurden Nahrungsmittel in Deutschland um 4,9 Prozent teurer.

Die Rolle von Corona

Ein anderen Grund für den Anstieg der Inflationsrate hängt ebenso eng mit der Corona-Krise zusammen. In der Hochzeit der Pandemie wurde der Mehrwertsteuersatz für einige Waren und Dienstlesitungen gesenkt. Seit Januar diesen Jahres gelten wieder die altren Sätze und machen das Leben teurer. Die Idee hinter dem abgesenkten Steuersatz war, den Konsum am laufen zu halten. Die verminderten Sätze galten zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020.

Inflationsrate: Verlauf September 2020 bis September 2021

In welche Richtung geht es?

Von Ökonomen wird der starke Anstieg der Teuerungsrate nur als vorübergehendes Phönomen angesehen. Es besteht derzeit keine Gefahr, dass sich die Preise lang anhaltend weiter verteuern oder gar außer Kontrolle geraten.

Manche der Experten sehen zwar eine Inflationsrate von über 5 Prozent, aber die dürfte sich spätestens im kommenden Jahr abschwächen.

Um dies zu gewährleisten ist es wichtig, dass die Lohnzuschüsse moderat bleiben. Ansonsten gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich eine dauerhafte Inflation einstellt.

Folgen für Verbraucher

Durch eine höhere Inflation schwächt sich die Kaufkraft für Verbraucher ab. Du kannst Dir für einen Euro einfach weniger kaufen. Ebenso ist eine hohe Inflation für Sparer negativ. Wenn Du z.B. Geld auf niedrig verzinsten Tagesgeldkonten hast, verliert Dein Guthaben dadurch an Wert.

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