Fliegende Taxis: Schon in 2 Jahren Realität

In den letzten Jahren ist in Sachen Elektromobilität einiges passiert. Die großen Automobilhersteller und Technologiekonzerne setzen auf Innovationen und höhere Automatisierungsgrade – zum Wohle der Umwelt.

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Bereits seit 2020 beschäftigen sich Hyundai und Uber mit dem urbanen Verkehr der Zukunft. So können mit Lufttaxis Staus in den überfüllten Strassen der Stadt überflogen werden. Für den An- und Abstransport zu den Landestationen gibt es vielseitig einsetzbare Fahrzeuge. Was heute noch als Zukunftsmusik klingt, wird bereits in wenigen Jahren zum Alltag gehören.
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Taxis: gestern und heute

Bereits 1893 nahm der erste Motorwagen-Fahrverkehr seinen Dienst auf. Schnell hatte sich diese Art Taxi bewährt und so sind sie auch heute noch nicht aus dem Bild von Städten wegzudenken. Im Zuge der Elektromobilität versuchen jedoch immer mehr Anbieter innovative Techniken zu nutzen und neue Konzepte anzubieten.

Besonders in Großstädten haben sich Unternehmen wie Uber oder BlaBlaCar etabliert, die kostengünstiger und praktischer neue Lösungen des Transports offerieren. Während man früher nach dem Anruf beim Taxi-Unternehmen gern mal eine halbe Stunde gewartet hat, steht ein per App bestelltes Uber-Taxi bereits nach 2,5 Minuten am Abholort bereit.

Uber, welches 2009 in San Francisco seinen Dienst aufnahm, hat vor allem in den USA alte Strukturen aufgebrochen. Mittlerweile gibt es weltweit über 3 Millionen Fahrer die täglich 14 Millionen Fahrten haben.

Doch in Sachen Innovation soll es dabei nicht bleiben. Die Zukunft heißt Luftmobilität und soll schon in wenigen Jahren Realität sein. Bereits 2020 gaben auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas der koreanische Technologiekonzern Hyundai und Uber eine gemeinsame Partnerschaft bekannt.

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So sieht die Zusammenarbeit aus

Die Aufteilung der Zusammenarbeit sieht folgendermaßen aus: Während Hyundai die Luftfahrzeuge produziert und einsetzt, übernimmt Uber alle Dienstleistungen für den Luftraum und den anschließenden Transport am Boden. Die Buchung erfolgt dabei über die bereits vorhandene Uber-App.

Das mit dem Namen UAM (Urban Air Mobility) gestartete Projekt wird bereits seit letztem Jahr in Städten wie Melbourne, Los Angeles oder Dallas getestet. Der tatsächliche Start erfolgt dann im Jahr 2023.

Uber bietet bereits seit 2019 Hubschrauberflüge in New York an. Doch dabei soll es nicht bleiben. In Zusammenarbeit mit Hyundai wird ein Netz von Stützpunkten entstehen, welches Starts und Landungen der Luftfahrzeuge direkt in den Städten ermöglicht Die Shuttles werden dabei in so großen Mengen produziert, dass das Angebot in vielen Ballungsräumen starten kann.

Für die Entwicklung der Luftfahrzeuge wurde u.a. mit der NASA zusammengearbeitet. So konnte aus mehreren Modellen ausgewählt werden und es entstand das erste Luft-Taxi der Welt.

Elektromobilität der Zukunft

Das Lufttaxi von Hyundai wird elektrisch angetrieben und kann vertikal starten und landen. Lange Start- und Landebahnen sind somit nicht nötig und das Lufttaxi ist ideal für urbane Statdtgebiete geeignet. An Bord können neben dem Piloten 4 Passagiere Platz finden. Bei einer Flughöhe zwischen 300 und 600 metern erreicht das Lufttaxi eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h. Die Reichweite der Batterien, die innerhalb von 5-7 Minuten aufgeladen werden können, liegt derzeit bei 100 km.

Das Lufttaxi unter dem Namen „S-A1“ besitzt 12 Rotoren. Ist nach dem Start die Zielhöhe erreicht, nehmen 4 Rotoren eine horizontale Position ein und befördern das Shuttle nach vorn. 8 kleine Rotoren sorgen für einen sicheren „electric vertical take-off and landing“ (eVTOL), wodurch das von Uber bekannte Prinzip der Mitfahrgelegenheiten genutzt werden kann.
Für die Sicherheit sorgen die hohe Anzahl der Rotoren und auf mehrere Versorger verteilte Energiequellen. Somit wird einem zentralen technischen Versagen vorgebeugt.
Hyundai verspricht in fernerer Zukunft sogar automatisch fliegende PAVs, die in Sachen Elektromobilität eine weitere Innovation darstellen.

Smart-Mobility am Boden

Das UAM-Projekt enthält zudem unterstützende Smart-Mobiliy-Lösungen am Boden.

So holen 4-6 Meter lange „Minibusse“, PBV (Purpose Built Vehicle), die Passagierevon der Landestation ab bzw. bringen sie dorthin.
Begleitet wird das Angebot von weiteren Kundendienstleistungen wie z.B. Getränken oder Zeitschriften.
Die Fahrzeige werden durch künstliche Intelligenz gesteuert und finden dabei selbst die besten Routen.

Die zweite Innovation stellen sogenannte Hub´s dar.  Diese sind eine Verbindung von PAVs und den andockenden PBVs. Sie bilden in der Stadt öffentliche Räume und dienen als Landeflächen für die Lufttaxis.

Ziel ist es, durch Hubs ein komplett neues urbanes Netz zu schaffen. So sind Kurzreisen innerhalb städtischer Gebiete schneller und effizienter.

Linktipp: Weitere News und Infos zur Elekromobilität.

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