Was ist eine GmbH?

Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt es sich um die bekannteste Gesellschaftsform in Deutschland. Den Begriff GmbH hat wohl schon jeder gehört, der sich mit wirtschaft und Business beschäftigt. Im folgenden Artikel erfährst Du alles Wichtige zur GmbH und welche Besonderheiten sie hat.

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In einem vorherigen Artikel sind wir bereits auf die Kommanditgesellschaft eingegangen. Für welche Form Du Dich entscheidest, liegt auch an der Ausrichtung deines Unternehmens.

Bevor es an die Gründung geht, solltest Du Dich umfassend informieren. Die IHK (Industrie- und Handelskammer) oder Dein Steuerberater werden Dich beraten können und auf Deine individuelle Situation eingehen.

Als Rechtsgrundlagen für die diese Kapitalgesellschaft gilt das sogenannte GmbH-Gesetz GmbHG. Dieses stammt in seinen Grundzügen noch aus dem Jahr 1898. Weiterhin gilt das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen MoMiG sowie das Handelsgesetzbuch. Alle wichtigsten Fakten jetzt für Dich.

Was bedeutet "GmbH"?

„GmbH“ ist die Abkürzung für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Wie der name es schon andeutet, weist diese Unternehmensform eine Haftungsbeschränkung auf. Aufgrund dieser Tatsache entscheiden sich viele Unternehmer für diese Gesellschaftsform.

Was ist eine GmbH?

Eine GmbH ist eine deutsche Unternehmensform und wird zu den Kapitalgesellschaften gezählt. Du kannst eine GmbH allein gründen (Einpersonen-GmbH) oder als mit mehreren Personen (Mehrpersonen-GmbH). Gesellschafter sind der oder die Inhaber der GmbH. Ein besonderes Merkmal ist, dass Gesellschafter nicht mit ihrem privaten Vermögen haften. Zudem ist sie in Deutschland sehr beliebt, da sie über eine gute Bonität verfügt. Die Haftungssumme dieser Gesellschaftsform beträgt 25.000 Euro. Wie alle anderen Kapitalgesellschaften auch, wird die GmbH ins Handelregister eingetragen. Damit kann jeder die wesentlichen Grunddaten wie Gesellschafter, Sitz und Stammkapital einsehen. Die Unternehmensführung obliegt einem oder mehreren Geschäftsführern, welcher ein Gesellschafter sein kann oder angestellt wird.

Was bedeutet „beschränkte Haftung“?

Mit „beschränkter Haftung“ bedeutet, dass ausschließlich das Kaiptal der Gesellschaft zur Haftung herangezogen wird, NICHT das Privatvermögen der Gesellschafter. Warum ist das wichtig? So kannst Du als Unternehmensgründer Dein finanzielles Risiko besser einschätzen. Sollte die Firma für Schäden haften, bleibt Dein Privatvermögen ( Altersvorsorge, Aktien, Eigenheim, Auto, ect.) geschützt. Allein Deine Anteile an der GmbH gehören zur Haftungssumme.

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Wie hoch sind die Kosten einer Gründung?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Der umfangsreichste Anteil an den Kosten der Gründung macht das Stammkapital aus. Dazu summieren sich noch die Notarkosten, Gerichtskosten, Kosten für den Steuerberater und die Gebühren für die Gewerbeanzeige. Je nach Standort können diese Kosten variieren. Bei der Höhe des Stammkapitals sind die Regelungen flexibel. Diese orientieren sich an den finanziellen Möglichkeiten der Gesellschafter.

Worum handelt es sich beim Stammkapital einer GmbH?

Das Stammkapital dieser Kapitalgesellschaft beträgt 25.000 Euro. Handelt es sich um eine Mehrpersonen-GmbH wird diese Summe auf die Gesellschafter aufgeteilt. Wie die Anteile verteilt sind, ist offen. Es können also für einen Gesellschafter 80% mit 20.000 Euro sein, für den anderen 20% mit 5.000 Euro.

Welches Stammkapital brauche ich bei der Gründung?

Die Hälfte des Stammkapitals reicht schon, um eine GmbH zu gründen. Wenn als nicht die kompletten 25.000 Euro zum Stammkapital vorhanden sind, kann trotzdem eine Gründung erfolgen. Zum Zeitpunkt der Gründung muss mindestens die Hälfte des eigentlichen Stammkapitals vorhanden sein, also 12.500 Euro. In einem solchen Fall spricht man auch davon, dass die Gründer der Gesellschaft den Restbetrag schulden. Der fehlende Betrag muss jedoch zeitnah nachgereicht werden. Die Haftungssumme ist davon unberührt, beträgt also 25.000 Euro. Im Notfall muss der Gesellschafter aus seinem Privatvermögen die restliche Summe begleichen.

Wann und wo erfolgt die Einzahlung des Stammkapitals?

Bei der Gründung muss ein Notar hinzugezogen werden. Dort werden die Gründungsunterlagen beurkundet. Anschließend wird das Stammkapital auf das Geschäftskonto eingezahlt, gemäß den Regelunges des Gesellschaftsvertrags. Ist das erfolgt, muss der Einzahlungsbeleg beim Notar vorgelegt werden. Erst dann erfolgt der Eintrag ins Handelsregister sowie weitere wichtige Anmeldungen.

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