So führst Du ein Mitarbeitergespräch richtig

Mitarbeitergespräch Leitfaden, warum ist das wichtig? MyBusiness Mentor zeigt Dir, wie Du optimal vorbereitet ins Gespräch gehst.

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Das Mitarbeitergespräch sollte sowohl für Mitarbeiter als auch die Chefetage einen festen Platz im Kalender haben. Doch Umfragen haben ergeben, dass die Wenigsten (Mitarbeiter) damit etwas Positives verbinden.

Doch das Gespräch ist ein wichtiges Führungsinstrument, dass hilft, für beide Seiten ein optimales Arbeitsverhältnis und gemeinsame Ziele zu schaffen.

Im folgenden Artikel erhältst Du einen umfassenden Mitarbeitergespräch Leitfaden mit wertvollen Tipps, wie das Gespräch ein voller Erfolg wird. Der Mitarbeitergespräch Leitfaden ist für Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen geeeignet, auch wenn beide Parteien sich gegenüber sitzen. Am Ende kennst Du die 10 wichtigsten Regeln zum Erfolg.

Vorbereitet sein

Das Gespräch wird von zwei Seiten geführt und beide Seiten haben unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen. Eine optimale Vorbereitung ist daher unerlässlich, um die Chancen zu nutzen, die dieses Gespräch Dir bietet. In den meisten Fällen laufen die Mitarbeiter- oder Zielvereinbarungsgespräche mithilfe eines Formulars ab. Dabei werden die Protokolle vergangener Gespräche herangezogen, die für beide Seiten einsehbar sind. Schon im Vorfeld solltest Du Dich mit den Themen beschäftigen, die zur Sprache kommen werden. Es ist hilfreich, sich die Protokolle der letzten Gespräche noch einmal anzuschauen, um unliebsame Überrraschungen zu vermeiden.

Das Ergebnis zählt

Überlege Dir im Vorhinein, was Du im Mitarbeitergespräch erreichen möchtest. Es geht um eine konkrete Mitarbeitersituation und beide Seiten haben die ungeteilte Aufmerksamkeit. Es gilt also, die Zeit optimal zu nutzen und Ergebnisse zu erzielen. Welches Projekt steht an, mit welchen Aufgabenverteilungen? Gibt es Weiterbildungsmaßnahmen? Gibt es persönliche Berücksichtigungen oder Ziele? Und darauf aufbauend, kann jede Seite für sich Argumente zurechtlegen.

Ziele setzen

Ohne konkrete Ziele werden keine Firmenziele erreicht, aber auch die eigene Karriere wird irgendwann versanden. Im Mitarbeitergespräch Leitfaden ist daher das Setzen von Zielen ein wichtiger Aspekt. Es hat sich etabliert, sich Ziele für die nächsten zwölf Monate zu setzen. Ziele müssen realistisch sein und an einen konkreten Zeitrahmen geknüpft sein. Zudem sollten sie in jedem Fall schriftlich festgehalten werden, damit man sie nicht aus den Augen verliert.

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Motivation

Beide Seiten investieren ineinander und daher ist Motivation ein wichtiger Punkt. Persönliche Ziele und Unternehmensziele sollten miteinander in Verbindung stehen. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es Motivation und Freude. Auch hier gilt es, sich optimal vorzubereiten und mit gezielten Maßnahmen Arbeitserleichterungen zu schaffen, Anreize zu setzen und somit die Motivation hochzuhalten.

Diplomatisches Geschick

Da beide Seiten unterschiedliche Perspektiven haben, ist es normal, dass Standpunkte nicht hundertprozentig übereinstimmen. Hier gilt es, diplomatisches Geschick zu beweisen und notfalls Kompromisse einzugehen. Es hilft nichts, aus dem Gespräch mit verhärteten Fronten rauszugehen und Konfliktpotential zu hinterlassen. Dann lieber ein weiteres Gespräch vereinbaren und beiden Seiten Zeit geben, über die Standpunkte noch einmal nachzudenken.

Kritikfähig sein

Wer sich nicht auf mögliche Kritik einstellt, läuft Gefahr, unprofessionell zu reagieren und negative Emotionen zu zeigen. Kritik kann sowohl durch den Chef als auch den Mitarbeiter erfolgen. Hier lohnt sich noch einmal ein Blick auf die Zielvereinbarungen des vergangenen Jahres. Was könnte Anlass zur Unzufriedenheit geben, was könnte verbesserungswürdig sein? Wichtig ist eine sachliche Argumentation. Sollte es berechtigte Kritik sein, dann mit Größe reagieren und zu den Fehlern stehen. Der konstruktive Umgang beinhaltet infolgedessen Lösungs- und Verbesserungsvorschläge, die im folgenden Mitarbeitergespräch überprüft werden.

Kritisch sein

Das Mitarbeitergespräch geht von zwei Seiten aus und ist keine Einbahnstrasse. Kritik darf also von beiden Seiten erfolgen, sollte jedoch immer sachlich sein und nie die persönliche Ebene erreichen. Das Mitarbeitergespräch dient dazu, Feedback in beide Richtungen zu geben. Wenn etwas an der Zusammenarbeit stört, dann sollte es zur Sprache gebracht werden. Es ist durchaus auch für Unternehmen hilfreich, wenn Mitarbeiter kritisch sind und „sich Gedanken machen“. 

Loyalität

In einem Unternehmen ist die gute Arbeitsatmosphäre ein wichtiger Aspekt, um Erfolg zu haben. Wenn es innerhalb eines Teams Konflikte oder Klärungsbedarf gibt, dann sollten diese direkt angesprochen werden und im besten Fall untereinander geklärt werden. In einem Team ist Loyalität wichtig, denn nur durch das gegenseitige Vertrauen entsteht eine positive Arbeitsatmosphäre. Das Mitarbeitergespräch ist also keine (gute) Gelegenheit, um Kollegen anzuschwärzen.

Freundlichkeit

In einer positiven Gesprächsatmosphäre haben beide Seiten Gelegenheit, ihre Standpunkte zu vertreten. Freundlichkeit hilft natürlich, die eigenen Ziele durchzusetzen. Über Lob freut sich jeder. Es sollte jedoch nicht in Lobhudelei ausarten und auf einer sachlichen Ebene ablaufen. Ist das Mitarbeitergespräch gut gelaufen, dann sag es auch. Das hilft beiden Seiten sich wertzuschätzen und ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Positive Ausstrahlung

Für beide Seiten ist das Mitarbeitergespräch eine Chance und daher ein Grund, positiv in diesen Termin zu gehen. Es ist die Möglichkeit, eigene Ziele zu nennen, Verbesserungen anzuregen und Verständnis für den Gegenüber zu erhalten. Eine positive Ausstrahlung hilft nicht nur bei der Gesprächsführung, sondern schafft auch Vertrauen und Loyalität.

Checkliste

  • Um was geht es in dem Gespräch?
  • Habe ich alle nötigen Informationen zu den Themen, die zur Sprache kommen werden?
  • Notizen mit den wichtigsten Themen aufschreiben
  • Welche Gesprächsziele hast Du?
  • Gibt es Alternativziele zu erreichen, sollte das Hauptziel nicht möglich sein?
  • Welche Argumente habe ich, um meine Ziele zu erreichen?
  • Welche Gegenargumente erwarten mich?
  • Fakten noch mal durchgehen!

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